chronik

Die erste Erwähnung des Obst- und Gartenbauverein Büchenbach finden wir in der folgenden Niederschrift vom 10. Juli 1904:

 

 

 

 

 

 

 

 

1904

Zu der bereits vor 14 Tagen bei der wirtschaftlichen Versammlung verabredeten und im Schwabacher Tagblatt, letzten Freitag, 08. Juli 1904 ausgeschriebenen konstruktivenden Versammlung zur Gründung unseres Obstbauvereines für Büchenbach und Umgebung seiner 22 Interessenten bzw. vorgemerkte Mitglieder erschienen.

Als provisorischer Vorsitzender wurde Herr Cantor Gärtner von Büchenbach vorgeschlagen und gewählt. Sodann schritt man zur Wahl eines Ausschusses von 5 Mitgliedern per Acclamation.

Es wurden in denselben einstimmig gewählt:

1.)    Heinrich Bauer, OK in Schopfhof

2.)    Michael Barth, Gutsverwalter in Büchenbach

3.)    Thomas Böbel, Maurermeister in Büchenbach

4.)    Michael Gärtner, Kantor in Büchenbach

5.)    Michael Rößler, OK in Ottersdorf

 

Der Ausschuß wählte aus seiner Mitte als Vorstand, Herrn Cantor Gärtner, als Stellvertreter und zugleich als Schriftführer Michael Barth Gastwirt, als Schatzmeister Thomas Böbel.

Als Statuten wurden die vom Landesverband entworfenen en bloc angenommen. Der Verein tritt dem Verband mittelfränkischen Obstbauvereine bei, zugleich wurde als Sitz desselben Büchenbach bestimmt.

Während der Aufnahme des Protokolls erklärten noch sieben Teilnehmer ihren Beitritt. Da kein Einspruch gegen Vorstehendes  erhoben wurde, wurde der Verein für konstituiert erklärt.

 

Unterzeichnet: M. Gärtner, M. Barth, Th. Böbel, M. Rößler, H. Bauer, Hiltner, Karl Rabus

 

 

 

 

 

 

 

1911

29.01.1911

In der Jahreshauptversammlung vom 29.01.1911 wurde bekannt gegeben, dass die Restschuld an der Mostmaschine von 126 Mark vollständig getilgt wurde. Die Mostmaschine wurde von 30 Obstzüchtern benützt.

 

Der Mitgliederstand war 120.

Die Mitglieder verteilten sich auf die einzelnen Ortschaften wie folgt: Büchenbach 40, Ottersdorf-Tennenlohe 18, Rothaurach 13, Aurau 8, Walpersdorf 8, Breitenlohe7, Gauchsdorf 6, Obermainbach 6, Untermainbach 6, Kühedorf 3, Schopfhof 1, Ungerthal 1, Rednitzhembach 1, Igelsdorf 1, Plöckendorf 1.

 

Am 07.05.1911 fand eine Versammlung in Obermainbach statt. Lt. Zeitungsausschnitt besteht eine Obstanlage in Untermainbach des Herrn Ökonom Thomas Dengler (mit 66 Stämmen). Auch Ökonom Martin Rißmann aus Rothaurach hat eine Pflanzung mit 45 Stämmchen angelegt.

 

 

 

 

 

1912

Am 03.03.1912 wurde eine Generalversammlung im Gugelschen Gasthaus abgehalten.

Der Kassenbestand betrug lt. Kassier Böbel 52,00 Mark. Bedingt durch den geringen Obstertrag wurden nur 3½ hl also ca.10 Zentner Obst vermostet.

 

Der aktuelle Mitgliederstand betrug 125 Mitglieder.

 

Eine Versammlung in Untermainbach unterblieb wegen Ausbruch der „Maul- und Klauenseuche“. Diese Vorsicht war sehr klug, denn am Tag nach dem festgesetztem Termin trat die Seuche auch in Untermainbach auf und sicher wäre dem Verein der Vorwurf der Seuchenverschleppung nicht erspart geblieben, wenn die Versammlung stattgefunden hätte.

 

Der Ausflug zum Hesselberg wurde wiederum gründlich verregnet und soll nun zum 3.mal versucht werden.

 

 

 

1913

Der OGV hatte am 16.03.1913 128 Mitglieder.

 

Es wurden 17,5 hl. Most erzeugt. Der Kassenbestand betrug 87,97 Mark.

 

Die Neuwahl der Vorstandschaft ergab die einstimmige Wiederwahl sämtlicher bisheriger Vorstandsmitglieder.

 

 

 

 

1915

28.03.1915

Im Zeitungsbericht heißt es: Den im Felde stehenden, bzw. zum Heere einberufenen Mitgliedern soll ein Jahresbeitrag erlassen werden. Der Verein stellte sich auch in den Dienst bei Kriegsfürsorge. Für das Rote Kreuz wurden 30 Mark aus der Vereinskasse gegeben.

 

Es wurde Gratisobst von einzelnen Mitgliedern gespendet.

 

Von der Einhebung eines Betrages für 1915 wurde abgesehen.

 

 

 

 

1916

05.03.1916

Im Gugelschen Gasthaus fand die Generalversammlung statt. Der Mitgliederstand beträgt derzeit 131 Mitglieder. (Büchenbach 43, Ottersdorf-Tennenlohe 20, Rothaurach 11, Aurau 10, Breitenlohe 9, Obermainbach 8, Walpersdorf 8, Untermainbach 6, Gauchsdorf 5, Kühedorf 4, Rednitzhembach und Plöckendorf 3, Igelsdorf 1, Pfaffenhofen 1, Schopfhof 1 und Ungerthal 1)

 

 

 

 

1917

18.03.1917

4 Mitglieder haben den Heldentod für das Vaterland gefunden. Der Krieg wirkte auch hier hemmend auf die Vereinstätigkeit.

 

Als Radikalmittel gegen die „Blutlaus“ wurde eine Petroleumemulsion empfohlen.

 

Am Schluss der Versammlung, bat der Vorsitzende die etwa noch vorhandenen entbehrlichen Vorräte an Dörrobst der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

 

 

 

1919

16.03.1919

Die Vorstandschaft begrüßte die glücklich zurückgekehrten Kriegsteilnehmer.

 

Der Verein zählt 126 Mitglieder.

 

Die Neuwahl ergab die Wiederwahl des gesamten bisherigen Ausschusses.

 

 

1920

Laut Protokoll aus der Jahreshauptversammlung vom 08.02.1920 wurde Johann Heyder als neuer  Vorstand gewählt.

 

 

1936

Der Mitgliedsbeitrag betrug am  30.11.1936 1,50 Mark.

 

 

 

 

 

1939

Im Niederschriftenbuch von 1938 wurden folgende bemerkenswerte Einträge gefunden:

1939:  Es wurde für 75,-- Mark eine Eindosmaschine und 150 Dosendeckel gekauft. Den halben Betrag gab der Verband als Zuschuss.

 

Der Verein zählte 50 Mitglieder

 

243 Liter Most wurden hergestellt. 92,40 Mark für Dosen und Deckel umgesetzt.

 

Die Kasse erzielte einen Überschuss von 6,75 Mark.

Eine Karrenspritze wurde angeschafft.

 

Während des 2. Weltkrieges ruhte der Verein.

 

Leo Thaler wird in diesem Jahr zum Vorsitzenden gewählt. Er behält dieses Amt bis 1941.

 

 

 

 

 

1946

Zwischen der Gemeinde Büchenbach und dem Gartenbauverein wird folgender Pachtvertrag geschlossen:

 

Pachtvertrag

Die Gemeinde Büchenbach verpachtet hiermit ein Stück Gemeindeland vom Gemeindeespan Büchenbach zur Neuanlegung von Gemüsegärten an den Gartenbauverein Büchenbach mit folgenden Bedingungen:

 

Die Pachtzeit beträgt 10 Jahre und endet mit dem 31.12.1955.

Der jährliche Pachtschilling beträgt 50 RM. Mit Worten fünfzig Reichsmark und ist jährlich zu entrichten.

Dem Pächter wird zur Pflicht gemacht, das Gemeindeland ordnungsgemäß zu bewirtschaften.

 

Büchenbach, den 16.3.46

 

Der Verpächter:                                                       Der Pächter:

Der Bürgermeister

     Gundel´´

 

 

 

 

 

 

1947

Laut Anordnung des damaligen Landrates war es untersagt, zwei Vereine in einem Ort zu haben, die fast die gleichen Ziele verfolgen. Es bestanden nach dem Protokoll der Generalversammlung vom 05.Oktober 1947 ein Gartenbauverein und ein Obstbauverein. Bei dieser Versammlung war der Gartenbauverein fast vollständig, der Obstbauverein jedoch nur durch den Kassier vertreten. Um 15.30 Uhr beschloss die Versammlung, die Verschmelzung der beiden Vereine. Seitdem ist die korrekte Bezeichnung Obst- und Gartenbauverein Büchenbach.

 

Zu diesem Zeitpunkt war der Verein der zweitgrößte im Landesverband.

 

Der Mitgliedsbeitrag wurde mit 2,00 DM jährlich festgelegt. Die Aufnahmegebühr betrug DM 2,00. Die Satzung des Vereins wurde eingeführt und jedem Mitglied ausgehändigt.

 

Gustav Endres wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Stefan Mitzam wurde zu einem Baumwartlehrgang geschickt.

 

 

 

1949

Am 04. September 1949 fand eine Obstausstellung im Gasthaus Gugel statt. Georg Bloß, Büchenbach, hatte aus seinem Obstbau alleine 34 Sorten zur Verfügung gestellt. „Virginia Gold A“ nannte sich eine über 2 m hohe Tabakpflanze mit einer Blattgröße von über 80 cm.

 

 

 

 

1954

1954 feierte man 2 Tage (11.09.-12.09.1954) das 50jährige Bestehen des Vereins. Auszug aus der Festschrift: Gemeinsamer Kirchgang, Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal, Standkonzert, Festzug mit Blumenwagen der Gärtnerei Endres. Die Feierlichkeiten fanden bei Regen statt. 

 

Aufnahmegebühr im Jubiläumsjahr von 2,00 DM auf 1,00 DM..

 

Generalversammlung vom 31.01.1954:

Es wurde Brechtelsbauer  zum 1. Vorsitzenden gewählt.

 

 

 

1955

Generalversammlung vom 01.01.1955: Kommissarischer Geschäftsführer wird Endres Gustav.

 

13.04.1955 Verlängerung des Pachtvertrages um weitere 10 Jahre.

 

20.7.1955 Es wurde die Anschaffung einer Rückenspritze beschlossen.

 

 

 

 

 

 

1957

27.1. 1957 Es wurde beschlossen, dass ein Motor – Rückenzersteuber angeschafft werden soll. Der  1. Vorstand soll diese kaufen – Preisvorstellung ca. 650,00 DM

 

24.8.1957 Ein Blumenschmuckwettbewerb fand statt. Die Preisverteilung hierfür wurde  am 14.12.1957 durchgeführt. Es wurden 35 Preisträger wurden ermittelt.

 

Anlässlich einer Versammlung wurden 30 Obstbäume an Mitglieder verlost.

 

Der Geräteschuppen wurde vom Grundstück Thaler auf das Grundstück Nachtrab verlegt.

 

50 Meisenkästen, 1 Heckenschere, 7 Baumscheren,

1 Stangenschere wurden insgesamt angeschafft. Baumwart Bloß erhielten eine Baumschneideausrüstung und der Baumwart Stefan Mitzam ein Fachbuch als Anerkennung für ihre eifrige Schneidetätigkeit.

 

 

1958

11.1.1958 In dieser Versammlung wurde beschlossen eine Düngelanze anzuschaffen.

 

 

 

1960

Der Pacht im Kleingarten wurde 1960 um 100 % erhöht, von  2 auf 4 Pfennig pro qm.

 

Der Kleingartenweiher wurde an Tischler Barthel verpachtet.

 

Die Errichtung einer Mostanlage wurde erstmals ernstlich diskutiert.

 

 

1961

18.1.1961 Hühnerhaltung in der Kleingartenanlage führte zu Beanstandungen-. Kleinvieh muss stets eingesperrt werden.

 

 

 

1962

21.1.1962: In dieser Generalversammlung wurde Stefan Mitzam zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt, da G. Endreß auf eine neuerliche Wahl verzichtete. Michael Herzog wurde zum  Vereinsdiener gewählt.

 

Die Süßmostanlage wird weiter verfolgt. Damit diese Kosten nicht ausufern, wird angestrebt und auch dafür gesorgt, dass die Vorgaben genau eingehalten werden.

 

 

 

1964

13.3.1964 In dieser Versammlung wurde diskutiert, dass der Verein einmal e. V. werden muss.

 

5.12.1964 Es wurde ein Ehrenabend anlässlich des 60jährigen Bestehens durchgeführt.

 

 

1965

12.10.1965 Kauf einer Mostanlage für etwa 1400,00 DM

 

 

 

 

1966

10. 3.1966: Es wurde bei Büchenbach von Mathold Hans ein 20 ha großes Revier für Vogelschutz angelegt. Das Vogelschutz – Versuchsgebiet –  ist das einzige private in ganz Bayern.

 

Das 250. Mitglied H. Stern wurde mit einem Blumenstock geehrt.

Es wurde eine Motorspritze angeschafft.

In Wortelstetten an der Donau wurde vom Finanzamt eine Mosterei zerschlagen. Die Maschinen konnten zum günstigen Preis von 1500,-- DM erworben werden. Ein Raum für die Aufstellung der Mostereianlage fehlt noch. Geduld ist in dieser Sache unbedingt notwendig.

 

 

 

1968

29.1.1968 In dieser Generalversammlung wurde das 250. Mitglied - Herr Stern Büchenbach – einen Blumenstock überreicht.

Bei dieser Versammlung berichtete der Vorsitzende Mitzam, dass evtl. die Möglichkeit  besteht im Feuerwehrhaus unterzukommen.

 

 

 

 

1970

25.1.1970 Die Mitglieder Zwingel, Hans, Ziegler Hermann, Herzog Michael, Tischler Bartl, Nachtrab Georg erhielten die silberne Ehrennadel.

 

Die Mosterei soll in diesem Jahr eingerichtet werden. Der 1. Vorstand will an den Gemeinderat diesbezüglich einen Antrag stellen. Seit 1970 ist die Mostanlage im früheren Feuerwehrhaus installiert Der Vertrag mit der Gemeinde Büchenbach zur Überlassung des alten Feuerwehrhauses für eine Mosterei  wurde zwischen Bürgermeister Fritz Gundel und Stefan Mitzam geschlossen.

 

Mitgliederstand:       281

 

 

 

 

1971

In der vereinseigenen Mosterei wurden im Jahre 1971  über 100 Zentner Obst verarbeitet und dabei 3100 Liter Most gewonnen. Das Ehepaar Tischler, welches die Mosterei betreut, erntete dafür Beifall und Anerkennung.

 

Zur Ortsverschönerung wurde eine Ruhebank gestiftet.

 

50 Obstbäume wurden kostenlos verlost.

 

 

1973

Der Mitgliedsbeitrag wird ab 01.01.73     auf 4,-- DM erhöht.

 

 

 

 

 

 

1974

Am 22.05.74 wurde im Gasthaus Glauber ein Ehrenabend durchgeführt, hier wurde unser Verein wegen seiner Verdienste um den Umweltschutz mit der Max-Streibl-Urkunde geehrt. Die Ehrung erfolgte durch den Bezirks Verband - Vorstand H. Falk. Die Urkunde wird im Rathaus Büchenbach öffentlich ausgehängt.

 

Der Jahresbeitrag wird auf 5,-- DM erhöht.

 

In der Frühjahrsversammlung wurde ein Tonfilm über das Bienen-Jahr gezeigt. Lt. Ausführung des Kreisvorsitzenden H. Manlik ist die Bienenzucht rückläufig. Schützt unsere Bienen, die Bienen übernehmen ca. 80 % der Befruchtung im Obstbau.

 

Auch beteiligt man sich am Weiherfest mit großem Erfolg.

 

Außerdem haben Mitglieder des Vereins den Schulgarten angelegt und die Patenschaft übernommen.

 

Die Mosterei war in diesem Jahr sehr erfolgreich. Es wurden 29 000 Liter Most ausgepresst.

 

 

1975

8.2.1976 Im Jahre 1975 wurden 29.000 Liter Apfelsaft gepresst.

 

 

 

 

1977

27.3.1977

Der Bezirksvorsitzende Landrat a. d. Falk sprach über den Umweltschutz bezeichnete diesen als ein weites Betätigungsfeld für die Mitglieder OVG. H. Falk sprach lobende Worte über die Aktivitäten des Vereins mit seinen 330 Mitgliedern einer der größten und mit 5,-- DM, einer billigsten in Mittelfranken sei.

 

Die Ehrennadel in Gold erhielten: Hans Zwingel , Michael Herzog, Bartl Tischler, Georg Nachtrab, Stefan Mitzam.

 

 

1978

1978 wurden über 30.000 Liter Saft gepresst

 

 

 

 

 

 

1979

Stefan Mitzam hielt einen Kurzvortrag über die gesundheitlichen Wirkungen des Apfelweines, der reine Medizin sein soll. Bei der Neupflanzung von Obst sollten heimische Sorten bevorzugt werden, da ihnen Boden und Klima am besten entspricht.

 

Ein Vertikutierer wird angeschafft. Außerdem werden  grüne Schürzen und Tracht für Frauen für die Festveranstaltungen gekauft.

 

Eine neue Baumspritze wurde angeschafft.

 

Beim 10-jährigen Bestehen des Kreisverbandes (Ausstellung in Roth) wurde mitgemacht. Das 400. Mitglied wurde während der Generalversammlung aufgenommen.

 

Am 8. September 1979 – Der Verein besteht 75 Jahre. Eine Jubiläumsfeier wurde in der Turnhalle mit Einlagen des gemischter Chors - Gesangvereins Büchenbach -  unter Leitung Pfarrer Weiß durchgeführt.

Der OVG beteiligte sich am ersten Weiherfest mit vollem Erfolg. Im nächsten Jahr wird eine Bude angefertigt.

 

Die Mosterei war voll beschäftigt. 47 800 Liter wurden ausgepresst.

 

 

1983

30.1.1983 – 1982 wurden 47.800 Liter Apfelsaft gepresst

 

 

 

1984

Das 80jährige Jubiläum am 8 und 9. September 1984 wurde mit einem Ehrenabend im Gasthaus Haider und einer Obst- und Gemüseausstellung im Haus am See gefeiert.

 

 

 

1986

26.1. 1986 Jahreshauptversammlung – der OGV hat die Patenschaft für den Schulgarten übernommen und einen Zuschuss in Höhe von 500,00 DM vom Landkreis erhalten.

 

 

 

 

 

1987

Im Jahre 1987 hat der OGV Büchenbach die Patenschaft des OGV Rednitzhembach übernommen.

 

Der Schulgarten für Lehrzwecke in der Hauptschule Büchenbach hat der Obst- ­und Gartenbauverein fertig gestellt und die Patenschaft übernommen. Hierfür erhielt der OGV einen Zuschuss in Höhe von  500,-- DM vom Landratsamt.

 

Eine Satzung für die Kleingartenanlage wird ausgearbeitet und jedem Gartenbesitzer ausgehändigt.

 

 

1991

Seit 1991 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt.

 

 

 

 

 

 

1992

26.01.1992: 

1. Vorstand Stefan Mitzam gibt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt auf. Er gibt einen Rückblick über den Werdegang des. Vereins in seiner 30-jährigen Tätigkeit als 1.Vorstand. Stefan Mitzam wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Manfred Riedl wurde in Abwesenheit zum 1.Vorstand gewählt.

Seit dieser Zeit steht Manfred Riedl an der Spitze des OGV.

 

Michael Herzog wird für seine Aktivitäten mit der silbernen Rose ausgezeichnet.

 

Stefan Pamer hält Weinrebeschneidekurs mit großem Erfolg ab.

 

Der Verein wird 1992 beim Amtsgericht ins Vereinsregister eingetragen und bekommt „e.V.“ Ab 1992 lautete die vollständige Bezeichnung  „Obst- und Gartenbauverein e.V.

 

2 Linden wurden in Aurau /Neue Siedlung gestiftet von Sommer Heinrich, Bauer Fritz.

 

Die Mosterei erhält eine neue Presse und wird von den Eheleuten Jank geführt.

 

Die Gemeinnützigkeit wird beim Finanzamt beantragt, sie wird für 3 Jahre genehmigt.

 

 

1993

Im Jahre 1993 wurde eine  neue Presse angeschafft.

 

 

 

 

 

 

1994

Stefan Pamer wird mit der „Silbernen Rose“ geehrt

 

Weinrebenschneidekurs bei Stefan Pamer abgehalten.

 

Auf Initiative vom 2. VS und 2. Bürgermeister Fritz Bauer, wurde dem OGV ein Grundstück im Jahre 1994 von der Gemeinde zum anpflanzen einer Streuobstwiese an der Kläranlage zwischen Breitenlohe und Gauchsdorf übergeben. Es wurden 10 Obstbäume gepflanzt. Der 1. VS wollte mit dem 1. Bürgermeister Karl Hausmann einen Nutzungsvertrag z.B. Dauer-und Bedingungen usw. abschließen. Herr Hausmann sagte hierzu, wir brauchen keinen Vertrag, dass geht auch so in Ordnung.

 

Beim 90jährigen Jubiläum des OGV Büchenbach wurde eine Ausstellung durchgeführt. Der Verein hat beim 90-jährigen Jubiläum 470 Mitglieder.

 

1995

Es brannte im Jahre 1995 in der Mosterei.

 

 

1996

Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Büchenbach,

Fritz Gundel, wird im Jahre 1996 Ehrenmitglied des OGV Büchenbach.

 

 

1998

Im Jahre 1998 war das  25. Jubiläum des Kreisverbandes. mit Ausstellung in der Stadthalle Roth, um einem ungarischem Flair geprägt.

 

Bei der Generalversammlung wurden wieder Obstbäume verlost. Eine Obstausstellung wurde durchgeführt.

 

1999

Im Jahre 1999 war die 750 Jahrfeier der Gemeinde Büchenbach. Der OGV hat ein Ortswappen mit Blumen erstellt.

 

 

 

2000

Für die Mosterei wurde im Jahr 2000 ein neuer Brenner, Durchlauferhitzer gekauft, für ca. 25.000 DM investiert. Es wurden 51.883 l warm und kalt gemostet.

 

Am Weiherfest gab es das erste Mal eine „Gemüsesuppe“ und in Büchenbach fand zum erstenmal eine Kürbisausstellung statt.

 

In Roth fand die 1. Obstbörse statt.

 

 

 

 

 

 

2001

Ehrenmitglied Johann Böbel wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

 

19.5.2001 fand der 1. Pflanzentauschtag in Büchenbach statt.

 

Es wurden für den Blumenschmuck 172 Häuser bewertet.

 

In diesem Jahre gab es zu wenig Obst, die Mosterei war nur an bestimmten Tagen geöffnet.

Es wurden 9.000 l Saft warm und kalt gepresst.

 

Am Kürbisfest im Oktober hatte Florian Spanner mit seinem Kürbis den 1. Preis gewonnen, dieser wog 29,5 Kilo.

 

Am 09. und 10.11.2001 wurde der Schulgarten an der Schule mit vielen diversen Pflanzen bepflanzt.

 

 

 

 

 

2002

Im Jahre 2002 fand die Umstellung von DM auf Euro statt. Der Mitgliedsbeitrag wurde von DM 10,00 auf 5,00 € in der Jahreshauptversammlung beschlossen. Somit wurde der Mitgliedsbeitrag sogar reduziert.

 

Am 28. und 29. September fand die 1. VA des „innovativen Büchenbach“ statt. Der OGV hat sich hieran beteiligt. Zum erstenmal wurde die „Bag in Box“ auf der Gewerbeschau angeboten.

 

In diesem Jahr wurden 33.000 l Saft warm und 36.000 l Most kalt gepresst.

 

In der Gemeinde Büchenbach mit seinen Ortsteilen hat der OGV bis heute 46 Obstbäume gepflanzt.

 

 

 

 

 

 

2003

Der OGV Büchenbach hat sich an der „kleinen Landesgartenschau – Natur in Roth“ am 12. und 13. Juni 2003 mit der Gemeinde Büchenbach präsentiert. Hier hat der OGV unter anderem ein Kräuterquiz durchgeführt.

Am 5. und 6. Juli 2003 war man zusammen mit dem Kreisverband Roth auf der Gartenschau vertreten. Auch an diesen Tagen wurde nochmals erfolgreich das Kräuterquiz durchgeführt.

 

Insgesamt hat der OGV Büchenbach nun im gesamten Gemeindebereich 48 Obstbäume gepflanzt.

 

Gemäß dem Protokoll aus der Ausschusssitzung vom 20.10.2003 wurde der Pachtvertrag vom Weiher in der Kleingartenanlage  von der Gemeinde vom 1.11.2002 bis 31.10.2022 verlängert.

 

In der Mosterei wurden in diesem Jahr insgesamt 14.224 l Saft gemostet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2004             

Das Jahr 2004 war geprägt von unserer 100 Jahrfeier. Aber auch das „normale“ Jahresprogramm sollte nicht zu kurz kommen. Es wurden wieder Baumschneidekurse, Diavorträge usw. abgehalten. Auch haben mehrere Mitglieder  und der Vorstand sich bei den Arbeitseinsätzen und bei diversen Aktionen für den OGV eingesetzt. Beim Kräutermarkt in Kühedorf hat sich der Verein beteiligt. Hierfür haben fleißige Hände die Kränze gebunden. An zwei  Festumzügen (in Rothaurach und in Aurau) anlässlich von Jubiläen hat man sich beteiligt. Der 1. Vorsitzende Manfred Riedl hat die Prüfung zum staatlich anerkannten Gartenpfleger (einziger von Mittelfranken) abgelegt und bestanden. Hierfür sei ihm gedankt und auch gratuliert. Er wurde am 25. September bei der Landesverbands-versammlung  dafür ausgezeichnet. Der Höhepunkt des Jahres war dann das 100jährige Bestehen unseres Vereins. Hier nun das Programm:

 

100jähriges Jubiläum mit Ausstellung

 

Ausstellung: 2. und 3. Oktober

von 10 bis 17 Uhr

 

·        Mosterei            - Rother Str. 14

Diverse Obst- und Gemüsesorten,  Obstpresse, Haltbarmachung und Lagerung des Saftes

 

·        Bücherei            - Breitenloher Str. 2

Historische Bücher und Unterlagen des Obst- und Gartenbauvereins Büchenbach e. V., alte Gartenzeitschriften und Gartenbücher

 

Informationsmaterial zum mitnehmen:

Gartenzeitschriften und Prospekte

 

Jeweils um 10.00 und 15.00 Uhr wurden Dias vom Blumenschmuck aus früheren Jahren gezeigt.

 

Festabend 2. Oktober

in der Turnhalle, Rother Str. 36,  Beginn 19 Uhr

 

Es singen:   die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes Büchenbach

 Begrüßung: 1. Vorsitzender Manfred Riedl:

    Im Namen des OGV Büchenbach e. V.    habe ich

                      die Ehre, Sie zu unserem 100jährigen Jubiläum

                      auf das herzlichste zu begrüßen.

                      

                     Der Gesangverein Liederkranz Büchenbach unter

                     Leitung von Ulrike Licht hat uns mit den Liedern  „Bunt sind schon die Wälder“ und „Chianti-Wein“ so richtig eingestimmt für unser Fest.

                     Mein besonderen Gruß gilt unseren Ehrengästen:

                       Herrn Pfarrer Joachim Nötzig

                       Ehrenmitglied früh. 2. Vorstand   und 2. Bürgermeister Fritz Bauer

vom Landesverband Herrn Dr. Hans Bauer

den Bezirksvorsitzenden Richard Helm

den 1. Bürgermeister der Gemeinde Büchenbach

Helmut Bauz mit Gattin

den 2. Bürgermeister Rudi Staud mit Gattin

mit den Gemeinderätinnen und Kreisrätin

Lissy Wild-Heyder und Gemeinderäte

den Hauptvorstand Manfred Wust und alle Vereinsvorstände.

Besonders begrüßen möchte ich unseren

Patenverein aus Rednitzhembach.

Von der Raiffeisenbank Herrn Peter Kuffner,

von der Sparkasse Büchenbach Herrn Reiner Knoll und Herrn Maximini,

von der Presse darf ich begrüßen, für die RH

und SC, Herrn Robert Schmitt,

vom Büchenbacher Anzeiger Frau Irma Ittner.

                         

                     Totenehrung:

 Ich bitte Sie, sich von den Plätzen zu erheben um all derer zu gedenken, die uns verlassen haben.

 Stellvertretend für alle Mitglieder darf ich drei   Namen  nennen:

                     Ehrenmitglied Stefan Mitzam

                     Ehrenmitglied Georg Nachtrab und

                     Ehrenmitglied Stefan Pamer

 

                     Ich danke Ihnen!

 

 Es singen:   die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes

                    Der Gesangverein Liederkranz Büchenbach unter Leitung von

                    Ulrike Licht wird uns ein zweites Mal mit den Liedern „Tropischer Abend und „Fiesta“ erfreuen.

                 

 

Grußworte:  Herr Dr. Bauer (Landesverband München)

                    Herr Helm (Bezirksverband Mittelfranken)

                    Herr  Landrat Herbert Eckstein

                    Herr Bürgermeister Helmut Bauz

 

Schlusswort: 2. Vorsitzende Irene Schinkel

 

Danach Tanz mit den the Classics.

 

Den beschwingten  Teil übernahmen die:  

Hembacher Pritschn

 

Den Festabend gestalten mit:

·        Musikgruppe: the Classics

·        Kabarettgruppe: Hembacher Pritschn

·               Gesangverein: Liederkranz Büchenbach e.V.

 

Unser Dank gilt allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ganz bewusst verzichten wir darauf, nun diese Personen zu benennen, denn es sind so viele und wir möchten auch niemanden vergessen. Die Feierlichkeiten waren geprägt von der Harmonie, die diesen Verein trägt.

 

Wir haben nicht nur am Festabend gezeigt, dass es uns gibt. Unsere Gemüse- und Mostausstellung mit Ausstellung in der Bücherei ist sehr gut von der Bevölkerung angenommen worden. Besonders die Dias vom Blumenschmuck aus den früheren Jahren sind auf große Resonanz gestoßen. Auch diesen Helferinnen und Helfern sei auf diesem Wege gedankt.

 

Das Jahr 2004 war zudem noch ein sehr gutes Obstjahr. Aus diesem Grunde war der Mostwart mehr als beschäftigt. Fast 56.000 Liter hat er gepresst.

 

Der Abschluss dieses Festjahres war die Blumenschmuckprämierung im Glauber-Saal.

2005  -2008  Wird derzeit zusammengefasst!!

       

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